Archiv Stiftung Werkvermächtnisse
„Der bestirnte Himmel über mir …“ ist der Mikrokosmos.
Ihr versucht, Ihn unter Euere Mikroskope zu legen:
... und ‚Gott‘ lächelt sanft über solche Einfalt! -
Alles ist Geist.
[*]Mathilde Friederike Karoline Ludendorff (geb. Spieß, in erster Ehe: Mathilde Dr. med. von Kemnitz, 1877-1966), deutsche Lehrerin, Ärztin und Philosophin, zweite Ehefrau Erich Ludendorffs, begründete die völkische Bewegung der Deutschen Gotterkenntnis, in: Triumph des Unsterblichkeitwillens, 1932, Ludendorffs Volkswarte-Verlag, München, S. 171: „Wenn wir uns auch, wie erwähnt, die rein mechanistische Entstehung dieser Eigenschaften zur Not vorstellen können, so ist aber selbst hier viel wahrscheinlicher, daß ein Wille die Erbanlage schuf und die Selektion erst nachträglich weiterhalf. Angesichts dieser unleugbaren Tatsachen müssen wir der >Selektion< in der Entwicklung vom Einzeller zum Menschen nur eine erleidende, dem Unsterblichkeitswillen (oder Selbsterhaltungswillen) aber die handelnde Rolle der Formenwandlung zusprechen. / So können wir also im wissenschaftlichen Sinne sagen: der große entscheidende Entschluß war gefaßt unterschiedliche Zellarten zu schaffen und die Somazellen von der Fortpflanzung, damit aber auch von der Unsterblichkeit auszuschließen.“